Thailand Benimmregeln

Benimmregeln in Thailand

Hinter der freundlichen Fassade der Thai, die stets ein Lächeln nach außen tragen, verbirgt sich eine strenge Etikette - die wichtigsten Regeln, die Sie sich merken sollten:

Höflichkeit

Thailänder sind sehr höflich und zurückhaltend. Zeigen Sie Ihrerseits nie offen Ärger, und bleiben Sie auch bei Auseinandersetzungen stets ruhig. Nur das bringt Sie weiter.

Kleidung

Ein gepflegtes Äußeres ist das Um und Auf. Kein Thai versteht es, wenn wohlhabende Leute (und als solche gelten Touristen aus Europa in jedem Fall) in Billig-Shorts und Badeschlapfen einherlatschen. Bedenken Sie das, wenn Sie abends ausgehen oder gar einen Behördenweg vor sich haben.

Religion

Sparen Sie sich kritische Bemerkungen über das Königshaus und die Religion, das kommt gar nicht gut an. Begegnen Sie buddhistischen Mönchen, Buddhastatuen und anderen religiösen Symbolen mit gebührendem Respekt.

Mönche

Frauen dürfen buddhistische Mönche nicht berühren (und umgekehrt) und ihnen auch nichts direkt in die nackte Hand geben. In die Verlegenheit werden Sie zwar ohnehin selten kommen, aber anfassen ("May I take a picture, please?" - zupf, zupf) kommt auf gar keinen Fall in Frage.

Buddhistische Mönche beim Beten in Thailand
Buddhistische Mönche beim Beten

Berührungen

Berühren Sie einen Thai, auch ein Kind, niemals am Kopf, da dieser als Sitz der Seele gilt und somit der heiligste Teil des Körpers ist. Weiters ist es äußerst rüde, beim Sitzen die Füße in Richtung einer Person oder gegen ein Abbild Buddhas zu strecken.

Grüßen

Man begrüßt sich nicht mit Handschlag, statt dessen legt man seine Handflächen vor der Brust wie zum Gebet aneinander und verbeugt sich tief und feierlich - das ist dann ein "Wai". Zur Begrüßung und Verabschiedung gibt es, egal zu welcher Tageszeit, nur eine Redewendung: sabadi kah sagen die Frauen, sabadi krap sagen die Männer. Danke heißt kop kühn kah bzw. kop kühn krap. Die Thai honorieren jeden Versuch, ihre Sprache zu sprechen, mit einem anerkennenden Lächeln.